Huawei Austrias Unternehmenssprecher Michael Nowak mit Wechselrichter (c) YIELD
Zuletzt sorgten Berichte über Förderstopps für Photovoltaik-Produkte aus zahlreichen Ländern außerhalb der EU für Verunsicherung in der Brache. Die medial kommunizierten Einschränkungen betreffen nach derzeitiger Informationslage aber lediglich bestimmte Finanzierungsinstrumente auf EU-Ebene, insbesondere Mittel der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE).
Verunsicherung durch unklare Faktenlage
Die österreichischen EAG-Förderprogramme – darunter Investitionszuschüsse und Marktprämien – werden hingegen aus nationalen Mitteln finanziert und sind von den angekündigten Maßnahmen nicht erfasst. „Für den österreichischen Markt ist wichtig festzuhalten, dass die bestehenden EAG-Förderungen unverändert gelten. Projekte mit Huawei-Technologie können bei den anstehenden Fördercalls weiterhin von den nationalen Förderinstrumenten profitieren. Das haben die EAG-Abwicklungsstelle und der Bundesverband nach aktuellen Erkenntnissen bestätigt“, sagt Michael Nowak, Unternehmenssprecher von Huawei Austria.
Huawei Austria sieht die aktuellen Diskussionen rund um Förderstopps oder Finanzierungsbeschränkungen für Wechselrichter aus bestimmten Drittstaaten kritisch. „Wir halten es im Sinne der globalen Energiewende für problematisch, Förderungen oder Finanzierungsmöglichkeiten ohne nachvollziehbare technische Grundlage einzuschränken. Alle Marktteilnehmer sollten nach denselben objektiven Kriterien hinsichtlich Cybersicherheit, Transparenz und Produktqualität bewertet werden“, so Nowak.
Cybersicherheit als zentraler Bestandteil der Produktentwicklung
Huawei verweist darauf, dass seine Photovoltaik-Lösungen in Europa über alle relevanten Zertifizierungen unabhängiger Prüfinstitute erfüllen und seit Jahren nach internationalen Cybersicherheitsstandards entwickelt werden. Der Konzern investiert jährlich rund eine Milliarde Euro in Forschung und Entwicklung im Bereich Cybersicherheit.
Huawei spricht sich für transparente, faktenbasierte Bewertungsverfahren und einen technologieoffenen Wettbewerb aus, um die Ausbauziele für erneuerbare Energien in Europa effizient und wirtschaftlich erreichen zu können. Gleichzeitig können österreichische Förderwerber bereits den zweiten EAG-Fördercall 2026 für Photovoltaik- und Speicherprojekte nutzen, der von 16. bis 30. Juni 2026 geöffnet ist.