Trendprognose 2026: Wie KI und Batteriespeicher das Energiesystem in Österreich transformieren
Erneuerbare Energien werden durch intelligente Technologien, künstliche Intelligenz und netzbildende Energiespeicher auch am österreichischen Markt zu einer tragenden Säule. Huawei, eines der weltweit führenden PV-Unternehmen, hat seine Trendprognosen für 2026 veröffentlicht.

Wien, 17. Februar 2026. Der technologische Fortschritt der Photovoltaik-Branche, insbesondere bei Batteriespeichersystemen (BESS) und digitaler Intelligenz, wird sich auch in den kommenden Jahren rasant weiterentwickeln. Für eine erfolgreiche Energiewende ist es essenziell, dass auch Österreich erneuerbare Energien nicht nur als Ergänzung, sondern als verlässliche Hauptenergiequelle etabliert. „Die Anwendungsmöglichkeiten liegen in allen Bereichen. Von privaten Haushalten über Gewerbe und Industrie bis hin zur Energieversorgung auf Netzebene sind erneuerbare Energien wertvoll“, erklärt Michael Nowak, Unternehmenssprecher von Huawei Austria.
Skalierbare Speicherlösungen im Fokus
Huawei hat dafür die weltweiten Trends im Bereich der PV-Anlagen und BESS zusammengefasst. Viele davon werden auch in Österreich eine zentrale Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien und der Integration dezentraler Energieerzeugung spielen, wodurch insbesondere netzbildende Speicherlösungen an Bedeutung gewinnen. Diese Technologien ermöglichen es, Spannung und Frequenz aktiv zu stabilisieren und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit von Energiesystemen mit hohem Anteil an Photovoltaik und Windkraft. In Kombination mit intelligenter Steuerung und KI-gestützter Optimierung entstehen Energiesysteme, die planbarer, effizienter und wirtschaftlicher betrieben werden können.
Diesen Trend beobachtet auch Misel Mali, Channel Sales Director bei Huawei Austria, am heimischen Markt: „Klar erkennbar ist, dass bei Wohngebäuden der Fokus zunehmend auf der Nachrüstung und Erweiterung bestehender PV-Anlagen mit Batteriespeichern liegt.“ Der größte Wachstumstreiber dürfte 2026 aber im Gewerbe- und Industriesegment liegen. „Skalierbare Speicherlösungen werden massiv an Bedeutung gewinnen – insbesondere zur Lastspitzenkappung, zur Erhöhung der Eigenverbrauchsquote, der Absicherung gegen volatile Strompreise sowie der Bereitstellung von Flexibilität für Netz- und Marktservices. Der österreichische Markt bewegt sich damit klar in Richtung größerer, modularer und wirtschaftlich optimierter Speicherlösungen, die nicht nur Energie speichern, sondern aktiv Wertschöpfung ermöglichen“, so Mali weiter.
Verbindungen schaffen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der zunehmenden Verschmelzung von Energieerzeugung, Speicherung und Verbrauch. KI-getriebene PV- und Speicherlösungen ermöglichen eine präzise Prognose von Erzeugung und Last, optimieren den Eigenverbrauch und senken langfristig die Energiekosten. Gleichzeitig rücken Sicherheit, Systemzuverlässigkeit und Lebenszyklus-Optimierung von Energiespeichern stärker in den Fokus – und das auf gesamter Systemebene.
„Für den österreichischen Markt bedeutet diese Entwicklung einen klaren Technologiesprung: Erneuerbare Energien werden steuerbar, resilient und wirtschaftlich skalierbar. Damit schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Energiezukunft, die Versorgungssicherheit und Klimaziele miteinander verbindet“, erklärt Michael Nowak.
Huawei Austria versteht sich als Technologiepartner für die heimische Energiewirtschaft. Gemeinsam mit österreichischen Installationsbetrieben, Projektentwicklern, Energieversorgern und Industriekunden arbeitet Huawei an Lösungen, die regulatorische Rahmenbedingungen, lokale Netzanforderungen und wirtschaftliche Zielsetzungen gleichermaßen berücksichtigen.
Michael Nowak
Über Huawei
Huawei wurde 1987 gegründet und ist ein führender Anbieter für Infrastruktur von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie Smart Devices. Das globale Unternehmen beschäftigt weltweit 207.000 Mitarbeiter:innen in über 170 Ländern und versorgt mehr als drei Milliarden Menschen mit Technologie. Im Jahr 2024 erzielte Huawei einen Umsatz von 862,1 Milliarden CNY (113,7 Milliarden Euro). Knapp ein Viertel des Umsatzes fließt zurück in die Forschung und Entwicklung, mehr als die Hälfte des Personals ist in diesem Bereich tätig. Seit 2007 ist Huawei in Österreich mit einem Standort in Wien vertreten, beschäftigt hierzulande knapp 170 Mitarbeiter:innen, engagiert sich intensiv für die Förderung von Studierenden und stellt seine Technologie für Natur- und Artenschutzprojekte zur Verfügung.
Weitere Information über Huawei finden Sie online auf unserer Website oder via LinkedIn, X (Twitter) und Facebook.